„Sag mir wo die Blumen sind…“ fragte einst Marlene Dietrich. Wir fragen nach CSU-Frauen im neuen Stadtrat. Wo sind sie geblieben? Hat es da im Wahlkampf nicht extra noch einen Workshop gegeben mit dem CSU-Bürgermeisterkandidaten Thorsten Krebs „Frauen stärken Frauen – Mut, Netzwerk & Miteinander“?
Da waren kompetente Frauen ganz oben auf der CSU-Liste mit viel Aussicht auf Erfolg – und einem gewissen Versprechen. Doch wenn man in die neue Stadtratsrunde blickt, ergibt sich ein fragwürdiges Bild: Die neue CSU-Fraktion benennt einen männlichen Kandidaten für den 2. Bürgermeister, obwohl eine CSU-Frau bei der Kommunalwahl ein deutlich besseres Wahlergebnis eingefahren hatte. „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt“.
Schade um die verpasste Gelegenheit für die Marktoberdorfer CSU, zu zeigen, dass es nicht nur um Lippenbekenntnisse geht, sondern dass sie es ernst meint mit der Frauen Power.
Johanna Egger
