Christina Haubrich Grüne Marktoberdorf

Diskussion mit Christina Haubrich zum Pflegenotstand

Mittwoch, 29. Mai 2019, 20:00 UhrBis 29.05.2019 22:00 Uhr Richard-Wengenmeier-Platz 1, MarktoberdorfVeranstaltet von: GRÜNE Marktoberdorf

Christina Haubrich und die Grünen in Marktoberdorf laden Sie am 29.05.2019 um 20 Uhr herzlich zur Diskussion in den Rathaussaal Marktoberdorf ein!

 

Als gelernte Krankenschwester, Mitglied des Landtages und gesundheitspolitische Sprecherin der grünen Fraktion im Landtag gibt Ihnen Christina Haubrich einen Überblick zu aktuellen Lage und erklärt auch das Volksbegehren, das in Kürze zur Abstimmung in die Rathäuser kommen wird.

Anbei ein Auszug aus der Webseite des Volksbegehrens: Stoppt den Pflegenotstand

 

Liebe Freund*innen einer besseren Pflege in Bayerns Krankenhäusern,

in Bayerns Krankenhäusern fehlen ca. 12.000 Pflegestellen.
Wer kennt es nicht: überlastete Pflegekräfte, überfüllte Notaufnahmen, zu wenig Zeit für die Versorgung von Patientinnen und Patienten.
Der Grund: Überall wurden seit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf Fallpauschalen Stellen abgebaut, um mit geringeren Kosten möglichst viel Gewinn zu machen.
Um das Wohl und die Sicherheit von Patient*innen zu gewährleisten und den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter*innen im Krankenhaus zu verbessern haben wir das Volksbegehren Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern gestartet.

Konkret fordern wir in unserem Gesetzentwurf folgendes:

 

Mehr Personal durch feste Personal-Patient*innen-Schlüssel

 

  • Für Intensivstationen werden abhängig vom Pflegebedarf Pflege-Patient*innen-Schlüssel zwischen 1:1 und 1:3 festgelegt.
  • Für alle anderen Stationen wird der Personalbedarf auf Grundlage eines Bewerten-Bemessungs-Systems (PPR) ermittelt.
  • Für die Krankenhausreinigung sollen zur Verbesserung die Hygiene Vorschriften des Robert-Koch-Instituts gelten.
  • Weitere detaillierte Vorgaben gelten für OP, Anästhesie, Kreissaal, Diagnostische Bereiche, Dialyse und Geriatrie.


Verbindlichkeit

 

  • Die Krankenhäuser werden verpflichtet, den Personalbedarf zu ermitteln und gegenüber der Staatsregierung zu berichten, ob die Vorgaben eingehalten werden.
  • Werden die Vorgaben nicht eingehalten, muss das Krankenhaus erläutern, wie es die Einhaltung der Vorgaben zukünftig erreichen will.

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