Clara Knestel

Teilzeitbiobäuerin, Kreisrätin, 2 Kinder und 2 Enkel, seit über 20 Jahren bei den Grünen


„Ich sehe mich als Bewahrerin von ökologischen und gesellschaftlichen Werten, ich betreibe und setze mich ein für Bio-Kultur-Land-Tourismus.“

1. Warum hast Du Dich für ein Engagement bei den Grünen entschieden?


Weil es hier die meisten Übereinstimmungen mit meiner persönlichen Sichtweise gibt.

2. Was zeichnet Deiner Meinung nach die grüne Partei besonders aus?


Dass sie seit Jahrzehnten kontinuierlich Umweltschutzthemen benennt und bearbeitet.

3. Welche (politische) Persönlichkeit bewunderst Du und warum?


Sophie Scholl, Rosa Luxemburg — für ihren Mut und ihre Größe

4. Was ist aus Deiner Sicht die größte Chance, die wir als Gesellschaft in den nächsten Jahren ergreifen müssen?


Schaffung gleicher Lebensverhältnisse, Umweltbewusstsein zu 100 % in der Bevölkerung verankern. Lebenskreisläufe zu verstehen und entsprechend umzusetzen.

5. Was ist für Dich die größte Herausforderung, die uns politisch in den nächsten Jahren bevorsteht?


Die rechten Wähler davon zu überzeugen, dass sie sich auf einem Irrweg befinden. Der kollektiven Dummheit Einhalt zu gebieten.

Zitat: Es war schon immer ein Zeichen für den Untergang eines Volkes, wenn es für die Armen und Hilfsbedürftigen keinen Platz mehr hatte.

6. Wenn Du 3 (politische) Wünsche frei hättest, welche wären das?


Frieden

gesellschaftliche Sensibilisierung

den Hunger besiegen

7. Welche persönlichen Ziele leiten Dein Engagement bei den Grünen?


Wer sich nicht um Politik kümmert, kümmert sich nicht um sich selbst.

8. Wenn Du Bürgermeister*in in Marktoberdorf wärst, würdest Du…


Die Innenraumgestaltung weiter vorantreiben, ebenso Breitbandausbau auf dem Land. Öffentliches Grün erhalten.

9. Marktoberdorf ist…


…ein bisschen provinziell und hausbacken, meine Heimatstadt.

10. Wenn Du zurückblickst, auf was bist Du in Deinem Leben bisher so richtig stolz?


Auf meine Kinder und Enkelkinder und dass ich bei den Abstimmungen als Mandatsträgerin meinen Überzeugungen (oft gegen den Wind) treu geblieben bin.

11. Was bedeutet Heimat für Dich?


Wertach, Haselnüsse, Kühe, Steinpilze und unser Hof am Rande der Wertachauen.

12. Was bedeutet es für Dich, ein „nachhaltiges Leben“ zu führen?


Jedes Produkt des täglichen Bedarfs unter dem Grundsatz des umweltfreundlichen und sozialen Standards zu erwerben.

13. Welches Lebensmotto hast Du?


Gelassenheit, Mitgefühl, bei sich sein, Dinge nicht so wichtig zu nehmen.