Ortsvorstand neu gewählt

Clara Knestel gibt nach erfolgreicher Tätigkeit ihren Posten als Vorstandssprecherin der GRÜNEN in Marktoberdorf ab. Unter ihrer Leitung, gemeinsam mit Co-Sprecher Robert Herbst, konnte der Ortsverband seine Mitgliederzahl verdoppeln und die Partei aktiv und gut vernetzt in der Kreisstadt repräsentieren.

In den letzten Jahren wurden die Grünen in Marktoberdorf zur zweitstärksten Kraft bei Landtags- und Europawahlen. Bei den Kommunalwahlen 2020 traten die Grünen erstmals mit mehr Frauen als Männern für den Stadtrat an und konnten ihre Fraktionsstärke mehr als verdoppeln.

Diesen erfolgreichen Weg dürfen nun andere fortsetzen. Als neues Sprecherinnenduo wurden Chrissi Myrtsidou-Jung und Elisabeth Schleburg von den Ortsverbands-Mitgliedern gewählt. Myrtsidou-Jung ist auch Kreissprecherin der Ostallgäuer Grünen und engagiert sich im Bund Naturschutz. Schleburg ist Vorstandsmitglied beim Weltladen Marktoberdorf und kam über Parents for Future zu den Grünen. Als Beisitzer komplettieren Miriam Pfanzelt vom Bündnis Nachhaltiges Marktoberdorf und der Umweltbeauftragte des Stadtrats, Christian Vavra, den neuen Marktoberdorfer Ortsvorstand der Grünen.

Frauen, die ihren Ort aktiv gestalten

Knestel zeigte sich erfreut, dass die positive Mitgliederentwicklung so viele gute Kandidatinnen für ihre Nachfolge ergab. Insbesondere die neuen digitalen Wege, zu kommunizieren und die Parteiarbeit zu organisieren, seien Aufgaben für ein neues Vorstandsteam, so Knestel, die als Kreisrätin weiterhin politisch aktiv bleiben wird. Myrtsidou-Jung und Schleburg freuen sich darauf, darüber hinaus auch bald wieder verstärkt mit nicht-digitalen Begegnungen starten zu können, wobei als erstes großes Ziel ein gutes Ergebnis bei der Bundestagswahl im September ansteht.

Weiterhin will der Ortsvorstand insbesondere Frauen und junge Menschen dazu ermutigen, sich auch politisch zu engagieren und ihre Stadt aktiv zu gestalten, so Chrissi Myrtsidou-Jung. Jeden zweiten Dienstag im Monat findet der Stammtisch der Marktoberdorfer Grünen statt, wobei immer auch Gäste und Interessierte willkommen sind.

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